Herzlich willkommen in der Welt des Golfsports

Tuniersport Golf

Es ist ihr Spiel. Jeder Schlag kann entscheiden. Sie zeigen, was Sie können und rufen ab, was Sie gelernt haben. Sie kombinieren Konzentration mit Präzision. Sie entdecken, wie spannend ein Wettkampf sein kann.


Spaß mit Nervenkitzel

Irgendwann ist es soweit: Sie schlagen bei Ihrem ersten Turnier ab. Denn um Ihr Handicap zu verbessern, sind Turniere die beste Möglichkeit. Außerdem gehören sie zum Golfsport und zum Clubleben einfach dazu. Und vor allem: Wenn Sie paar Tipps befolgen, machen sie auch richtig Spaß.

Eines gleich vorweg: Golf ist auch als Zeitvertreib mit Freunden oder als pure Erholung ideal. Trotzdem sollten Sie gerade am Anfang Turniere spielen. Denn wenn Sie die DGV-Platzreife haben, starten Sie mit einem Handicap von -54. Als Gastspieler auf vielen Golfplätzen oder bei vielen Turnieren in Deutschland wird jedoch häufig eine Stammvorgabe von -36 vorausgesetzt. Deshalb gilt es, diese Vorgabe durch Turniere zu verbessern.

 

Tiger und Kaninchen

Doch keine Angst, Sie müssen nicht gleich bei großen Clubmeisterschaften starten. Golfclubs bieten viele Turniere an, die sich gerade auch an Golfanfänger richten. Eine dieser Spielformen ist zum Beispiel „Tiger & Rabbit“ (Tiger und Kaninchen). Dabei bekommt ein Anfänger, der Rabbit, immer einen erfahrenen Spieler, den Tiger, an die Seite gestellt. Als Anfänger profitieren Sie dabei vom Know-how des Tigers. Wetten, dass Sie sich da eine Menge abschauen können?

 

Neben dieser Form gibt es noch viele andere Möglichkeiten, Turniere zu spielen, bei denen der Spaß und manchmal auch ein guter Zweck im Vordergrund stehen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um Turnierluft zu schnuppern.

 

Die Vorbereitung

Achten Sie darauf, vor einem Turnier regelmäßig zu üben und zu trainieren. Gönnen Sie sich auch Einheiten auf der Driving Range, denn jeder Schlag, den Sie beispielsweise beim Putten sparen, kann Ihr Handicap verbessern. Von geringerer Bedeutung ist dagegen, ob Sie den Platz, auf dem das Turnier stattfindet, schon kennen. Im Pro-Shop des betreffenden Clubs gibt es ein so genanntes Birdiebook, das Bilder und Zeichnungen mit den entsprechenden Entfernungsangaben enthält. Damit Sie überhaupt starten können, ist eine rechtzeitige Anmeldung in dem vom Ausrichter angegebenen Zeitraum unerlässlich. Informieren Sie sich bitte frühzeitig auch im Internet.

 

Der große Tag

Auch beim Turnier helfen ein paar kleine Tricks weiter. Achten Sie auf bequeme Kleidung und Schuhe, denn schließlich sind Sie mehrere Kilometer unterwegs. Etwas zu essen und ein Getränk für unterwegs sowie Kleidung für einen Wetterumschwung sollten in Ihrem Golfbag nicht fehlen. Reisen Sie rechtzeitig an, damit Sie sich ruhig und entspannt im Clubsekretariat melden und sich auf der Driving Range intensiv aufwärmen und einschlagen können. Auf der Runde sollten Sie nicht versuchen zu zaubern: Machen Sie die Schläge, die Sie beherrschen. So gewinnen Sie die nötige Sicherheit. Und denken Sie immer daran: Eine Runde geht über 18 beziehungsweise neun Löcher. Ein schlechter Schlag oder ein schlechtes Loch ist deshalb noch kein Untergang. Spielen Sie ruhig weiter, schon beim nächsten Loch können Sie wieder ein Top-Ergebnis erzielen.


Punkt für Punkt – So wird gezählt

Ganz egal, ob Sie Ihr Handicap verbessern wollen oder ein Turnier spielen – das Zählen der Punkte gehört dazu. Hier erfahren Sie, was es mit Stableford-Punkten, Lochspiel und anderen Varianten auf sich hat.

Nur ein „paar“ Schläge – das Par
Par ist die zu erreichende Anzahl der Schläge, die für ein Loch festgelegt wurde. So muss ein Par-5-Loch in fünf Schlägen gespielt sein, wenn man – brutto gerechnet – ein Par erzielen will. Die Summe des Pars der Löcher ist das Par des Platzes. Ein 18-Löcher-Platz mit vier Par-3-zehn Par-4- und vier Par-5-Löchern hat also ein Par von 72. Wer, vereinfacht dargestellt, auf diesem Platz immer seine Runde mit nur 72 Schlägen schafft, hat ein Handicap von 0. Ein Anfänger mit Vorgabe -54 erhält zusätzlich zu den 72 Schlägen weitere 54 „Extraschläge“. Mit 126 tatsächlich gemachten Schlägen haben Sie also netto betrachtet den Platz „Par“ gespielt.

 

Drunter & Drüber - wie aus Schlägen Stableford-Punkte werden

Bei der Stableford-Zählweise wird Ihre Vorgabe auf die einzelnen Löcher verteilt, bei Handicap -54 sind das also drei Vorgabenschläge pro Loch. Man darf demnach beispielsweise für ein Par-5-Loch acht Schläge brauchen und spielt immer noch sein Par. Hier spricht man vom Netto-Par – und das entscheidet über die Punktevergabe. Brauchen Sie für eine Bahn nach Abzug der Vorgabenschläge genau so viele Schläge wie das Par des Lochs, bekommen Sie zwei Stableford-Nettopunkte. Spielen Sie das Loch mit einem Schlag unter Par, sind es drei, benötigen Sie zwei Schläge weniger, haben Sie vier Stableford-Nettopunkte erspielt. Liegt Ihre Schlagzahl dagegen einen Schlag über dem Netto-Par, ist das immer noch einen Stableford-Nettopunkt wert. Bei zwei Schlägen oder mehr haben Sie leider keinen Punkt erreicht.

 

Übrigens: Bei Prüfung zur DGV-Platzreife müssen Sie mindestens zwölf Stableford-Nettopunkte auf neun Löchern erspielen.

 

Runter oder rauf? Was passiert mit Ihrer Vorgabe?

Haben Sie insgesamt 36 Nettopunkte erreicht, haben Sie Ihr Handicap gespielt. Bei mehr als 36 Nettopunkten werden die Punkte nach einem bestimmten Schlüssel auf das Handicap angerechnet und Sie reduzieren Ihre Vorgabe. Bei weniger als 36 Nettopunkten steigt das Handicap dann wieder an. Doch davon müssen Sie sich als Anfänger nicht abschrecken lassen, denn nicht jede Runde bringt einen Anstieg der Vorgabe. Sie erfolgt erst ab einer bestimmten Punktzahl. So steigt die Vorgabe eines Spielers erst ab 31 oder weniger Stableford-Nettopunkten wieder an.

Der Bereich von 36 Nettopunkten (da hätte er sein Handicap gespielt) bis 32 Nettopunkten ist der sogenannte „Schonbereich“. Da passiert nichts.

 

Weitere Spielvarianten

Neben dem Spiel nach Stableford gibt es noch weitere offizielle Varianten, wie das Zählspiel oder das Lochspiel. Auch andere Spielformen wie der Scramble sind verbreitet.

 

Beim Zählspiel addiert man alle Schläge. Gewinner ist, wer auf der Runde die wenigsten Schläge gebraucht hat. Um die Leistungen von Spielern unterschiedlicher Spielstärken beispielsweise in einem Wettspiel zu vergleichen, kann auch hier die Vorgabe berücksichtigt werden. Um für diesen Fall das Nettoergebnis zu erhalten, wird die Vorgabe des Spielers von der Gesamtschlagzahl abgezogen.

 

Im Lochspiel spielen zwei Golfer direkt und Loch für Loch gegeneinander. Die Runde ist zu Ende, wenn einer der Spieler mehr gewonnene Löcher Vorsprung hat als noch zu spielen sind. Wird mit Vorgabe („Netto“) gespielt, erhält der Spieler mit der höheren („schlechteren“) Vorgabe die Anzahl Schläge als Vorgabe, die der Differenz zur Vorgabe des besseren Spielers entsprechen.

 

Beim Scramble spielen mehrere Spieler in einem Team, und es wird auch zusammen gewertet. Nach dem Abschlag suchen Sie sich den am besten platzierten Ball aus und schlagen von dessen Stelle aus Ihrem nächsten Schlag. Dies wird mit den folgenden Schlägen bis zum Einlochen wiederholt. Es gibt viele Varianten dieser Spielform.

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